Ausgangslage
Derzeit existiert bei der energis-Netzgesellschaft als größtem regionalem Versorger noch keine Risikobewertung der Versorgungsinfrastruktur im Zusammenhang mit Starkregen- und Hochwasserereignissen. Bei Ereignissen wie dem Pfingsthochwasser wird bislang auf Schäden reagiert. Zukünftig soll durch Verbesserung der Betriebsabläufe und der Hochwasser-/Starkregenvorsorge die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger erhöht werden.
Vorgehen
Das KoK² der htw saar simuliert derzeit mit Hilfe von 2D-Oberflächenabflussmodellen im Saarland unterschiedliche Starkregenszenarien und ermittelt so Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten und Überflutungsflächen. Ziel dieses Vorhabens ist es, auf Grundlage der Modellergebnisse Überflutungsrisiken für kritische Punkte in ausgewählten, von der energis-Netzgesellschaft versorgten Gebieten im Strom-, Wasser- und Gasnetz zu identifizieren.
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